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präventive Atemtherapie

In den Medien wird derzeit mitgeteilt, was wir Menschen aktuell dringend unterlassen sollen (kein Hände-Schütteln, keine Kinder bei den Großeltern abgeben, keine Panik, keine Hamsterkäufe etc.).  

Die Menschen in Deutschland wirken wie in einer Schockstarre, jeder lehnt sich zurück und hält die Luft an, hoffend, dass es einen selbst nicht betrifft. Die Menschen sind in einer Haltung: "Man kann eh nichts machen.... es ist, wie es ist....das entscheidet jetzt die Politik....".
Wir sind der Ansicht, dass Potential freigesetzt werden kann, wenn man die Menschen JETZT aus ihrer Schockstarre heraus zu einem Stoffwechseltraining und zur Atemtherapie motivieren könnte! 
Es ist erwiesen, dass Menschen, die vor einer geplanten Lungen-OP trainiert haben, einen schnelleren Heilungsverlauf aufweisen, dass sie Lungenentzündungen besser überwinden und dass diese Menschen ein verbessertes Immunsystem in sich tragen. Inhalte eines solchen Lungentrainings umfassen in der Regel folgende Punkte, die einfach an die aktuelle COVID-19-Situation angepasst werden können:

  • 30 min Sport pro Tag wie z.B. Joggen vor dem TV, Liegestützen, Hampelmann-Sprünge, Dehnen, Atemtherapie
  • 150Min. Sport/Woche stärken das Immunsystem
  • Verzicht auf Rauchen und Alkohol
  • gesunde Ernährung
  • viel Trinken
  • viel Schlaf
  • täglich 1 Stunde Tageslicht.

Die Covid-19 Welle kommt, der Peak wird vermutlich in der letzten Märzwoche bis einschließlich Mitte April beginnen. Das heißt, wir haben noch ein bis drei Wochen Zeit und in dieser Zeit möchten wir mit den Menschen trainieren! Keiner weiß, ob er selbst in zwei Wochen an einer beidseitigen Lungenentzündung leiden wird oder nicht. Wenn man dann erst mit Atemtherapie beginnt, ist es reichlich spät. Es gibt Menschen - zum Beispiel Lungentumor-Patienten - die wissen, dass sie in zwei Wochen eine Lungenoperation vor sich haben. Diese Menschen beübt man vorher mit Atemtherapie und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese Menschen schneller von der Beatmungsmaschine wegkommen und eine mögliche Lungenentzündung als Komplikation ihrer OP besser wegstecken. 
Jeder Bürger, der einen Tag früher ohne Beatmung auskommt, setzt Ressourcen für andere frei. Mit diesem Dominoeffekt könnten wir zusammen unzählige Leben retten!
Jeder kann seine Atemmuskulatur,  sein Immunsystem und seinen Stoffwechsel noch stärken, wenn er so schnell wie möglich damit beginnt, es ist noch Zeit!
Es kann niemand für Sie trainieren, es kann niemand für Sie eine Stunde im Tageslicht verbringen. 

Dr. med. Sandra Gawehn, Fachärztin für Innere Medizin

Hören Sie auch das Rundfunkinterview des Bayerischen Rundfunks mit Frau Dr. Gawehn